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	<title>Psychotherapie, Psychoanalyse und Supervision in Wuppertal - Psychotherapeutische Praxis Dr. Behnsen</title>
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	<description>Psychotherapie, Psychoanalyse und Supervision in Wuppertal</description>
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		<title>Angst</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 20:30:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sönke Behnsen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Psychosomatik]]></category>
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		<description><![CDATA[Angst ist ein menschliches Grundgefühl. Sie signalisiert eine reale oder vermeintliche Gefahr. Erst wenn dieses Gefühl in seiner Intensität und Häufigkeit des Auftretens, hinsichtlich der auslösenden Situation, und/oder in seiner Qualität unangemessen auftritt und ein subjektives Leidensgefühl auslöst, wird aus der Angst eine Angststörung.
Ähnlich wie die Depression, tritt Angst sowohl als isoliertes Krankheitssymptom, aber auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angst ist ein menschliches Grundgefühl. Sie signalisiert eine reale oder vermeintliche Gefahr. Erst wenn dieses Gefühl in seiner Intensität und Häufigkeit des Auftretens, hinsichtlich der auslösenden Situation, und/oder in seiner Qualität unangemessen auftritt und ein subjektives Leidensgefühl auslöst, wird aus der Angst eine Angststörung.</p>
<p>Ähnlich wie die Depression, tritt Angst sowohl als isoliertes Krankheitssymptom, aber auch in Verbindung mit anderen seelischen Symptomen und Erkrankungen auf, wie z.B. bei</p>
<ul>
<li>Zwangsstörungen</li>
<li>Depression</li>
<li>Persönlichkeitsstörungen</li>
<li>psychogenen Körperstörungen (sogenannte somatisierte Angst z.B. bei somatoformen Störungen).</li>
</ul>
<p>Sie wird in der Regel von Körpergefühlen begleitet, die die enge Verbindung von seelischen und körperlichen Phänomenen verdeutlichen: Beschleunigung des Herzschlags (Tachykardie), Schwitzen, Zittern, Veränderungen des Blutdrucks, Verminderung der Hautdurchblutung (Bläße), Schwindel.</p>
<p>Die meisten dieser körperlichen Begleitzeichen stellen physiologische, d.h. auch beim gesunden Menschen auftretende, Reaktionen dar, die ursprünglich einen Sinn ergaben, etwa als Aktivierungsreaktion des Körpers für eine bevorstehende Flucht.</p>
<p>Im Rahmen einer Angststörung, bei der die Angst als Gefühl zunächst einmal nicht bewusst wird, können alleine die körperlichen Begleitzeichen einen Hinweis auf die ihr zugrunde liegende Angst darstellen. Einige psychosomatische Erkrankungen lassen sich indirekt als Folge unbewusster Angst verstehen, wie etwa bestimmte Formen des Schwindels, unerklärliche Herzbeschwerden, oder Bluthochdruck. Die folgende Grafik des Angststerns verdeutlicht die Bedeutung der Angst in Zusammenhang mit vielfältigen psychosomatischen Beschwerden und zeigt, wie wichtig ein Gefühl in der Entstehung und Aufrechterhaltung bestimmter Erkrankungen sein kann:</p>
<div id="attachment_232" class="wp-caption alignnone" style="width: 710px"><img class="size-full wp-image-232" title="Angststern" src="http://dr.behnsen.com/wp-content/uploads/2009/11/Angststern.jpg" alt="angststern" width="700" height="451" /><p class="wp-caption-text">angststern</p></div>
<p>Je nachdem, in welcher Form das Gefühl der Angst im Rahmen einer Erkrankung auftritt, bezeichnet man die Angststörung als</p>
<ul>
<li>Phobie (Angst vor bestimmten Situationen, Gegenständen oder Tieren)</li>
<li>Panikstörung (sehr starke Angst, die anfallsartig auftritt und als existentiell bedrohlich erlebt wird</li>
<li>Generalisierte Angststörung (nicht auf bestimmte Umstände begrenzt, anhaltend)</li>
</ul>
<p>Die Angstneurose ist eine Erkrankung, bei der nach der Theorie der Neurosenlehre unbewusste, innere Konflikte seelisch unverarbeitet geblieben sind und sich als Angststörung in ihren unterschiedlichen Ausprägungsformen äußern.</p>
<p>In der Psychotherapie stellt die Angststörung eine der häufigsten Diagnosen dar. Je nachdem, ob hierbei unverarbeitete seelische Konflikte als Ursache bestehen, aktuelle Erlebnisreaktionen den Auslöser bilden, oder aber Störungen der Persönlichkeitsentwicklung sich in Angstsymptomen äußern, werden verschiedene Behandlungsverfahren gewählt.</p>
<p>Da die Angststörung demzufolge unterschiedlich begründet und behandelt werden kann, ist es sinnvoll, wenn Sie bei entsprechenden Beschwerden oder dem Verdacht, dass eine Angststörung vorliegen könnte, einen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, einen Facharzt für Psychotherapeutische/Psychosomatische Medizin oder aber einen Psychologischen Psychotherapeuten zu Rate ziehen. Viele Hausärzte und andere Fachärzte haben jedoch auch Erfahrung in der Feststellung einer Angststörung, und können Sie dementsprechend beraten.</p>
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		<title>Psychotherapeutische Praxis &#8211; Psychoanalyse</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 19:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sönke Behnsen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich begrüße Sie auf der Homepage meiner psychotherapeutisch-psychoanalytischen Praxis. Auf den folgenden Seiten informiere ich über meine Arbeitsschwerpunkte sowie die Behandlungsangebote meiner Praxis.
Wenn Sie Kontakt mit mir aufnehmen und/oder einen Termin vereinbaren wollen, können Sie mich entweder anrufen (Tel. 0202/2838242) oder über das Formular unter &#8220;Kontakt&#8221; eine Email senden.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich begrüße Sie auf der Homepage meiner psychotherapeutisch-psychoanalytischen Praxis. Auf den folgenden Seiten informiere ich über meine Arbeitsschwerpunkte sowie die Behandlungsangebote meiner Praxis.<br />
Wenn Sie Kontakt mit mir aufnehmen und/oder einen Termin vereinbaren wollen, können Sie mich entweder anrufen (Tel. 0202/2838242) oder über das Formular unter &#8220;Kontakt&#8221; eine Email senden.<strong><br />
</strong></p>
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		<title>Psychoanalyse oder analytische Psychotherapie?</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 15:59:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sönke Behnsen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Häufig wird der Begriff der Psychoanalyse mit dem der analytischen Psychotherapie verwechselt &#8211; und umgekehrt. Entscheidend ist hier der Unterschied, dass Psychoanalyse kein Behandlungsverfahren im Sinne der sog. Psychotherapie-Richtlinien ist, für die gesetzliche Krankenversicherungen die Kosten übernehmen können. Dennoch wird umgangssprachlich auch bei analytischer Psychotherapie von Psychoanalyse gesprochen.  Als eines der drei von den Krankenkassen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Häufig wird der Begriff der Psychoanalyse mit dem der analytischen Psychotherapie verwechselt &#8211; und umgekehrt. Entscheidend ist hier der Unterschied, dass Psychoanalyse kein Behandlungsverfahren im Sinne der sog. Psychotherapie-Richtlinien ist, für die gesetzliche Krankenversicherungen die Kosten übernehmen können. Dennoch wird umgangssprachlich auch bei analytischer Psychotherapie von Psychoanalyse gesprochen.  Als eines der drei von den Krankenkassen finanzierten Behandlungsverfahren, orientiert sie sich zwar eng an der Psychoanalyse im klassischen Sinn, ist jedoch mehr Einschränkungen unterworfen, die durch die Einbindung in das sozialrechtlich organisierte Gesundheitssystem in Deutschland vorgegeben werden.</p>
<p>Der Hintergrund dafür ist, dass die Psychoanalyse kein definiertes, klar umschriebenes Behandlungsziel festlegt, wie es für die Richtlinien-Psychotherapien vorgeschrieben ist. Sie ist &#8220;absichtslos&#8221;, bietet einen Raum, um mit Hilfe der analytischen Grundregeln (freies Assoziieren auf Seiten des Analysanden, gleichschwebende Aufmerksamkeit und sog. technische Neutralität &#8211; z.B. kein Bevorzugen oder Bewerten irgendeines Themas &#8211; auf Seiten des Analytikers) in eine Auseinandersetzung zu treten. Darüber kann im Laufe der Zeit eine tief greifende Veränderung neurotischer  Konfliktverarbeitungsmuster in der analytischen Beziehung erreicht werden. Der interpersonelle Raum, in dem dieses Geschehen stattfindet, ist geprägt durch sogenannte Übertragungen. Das sind &#8211; vereinfacht gesagt -  Beziehungsmuster, die in der lebensgeschichtlichen Entwicklung zu wichtigen Bezugspersonen entstanden, und die nun in der aktuellen Beziehung zum Analytiker auftauchen, bearbeitet und verstanden werden können. Eine Veränderung soll dort stattfinden, wo diese Beziehungsmuster zu Störungen und leidvollen Erfahrungen führen.</p>
<p>Moderne Entwicklungen der Psychoanalyse betonen hierbei die veränderte Rolle des Analytikers, der nicht mehr als unbeteiligter Beobachter &#8220;hinter der Couch verschwindet&#8221;, dessen Beteiligung im analytischen Prozess nun vielmehr eine neue Bedeutung gewinnt.</p>
<p>Diese Veränderung lässt sich gut anhand des Vorwortes zum Buch &#8220;<a title="Antonino Ferro Im analytischen Raum" href="http://www.amazon.de/Analytischen-Raum-Emotionen-Erz%C3%A4hlungen-Transformationen/dp/389806297X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1257630439&amp;sr=8-1" target="_blank">Im analytischen Raum</a>&#8221; von <a title="Antonino bei Psychosozial-Verlag" href="http://www.psychosozial-verlag.de/psychosozial/index.php?parent=2&amp;sub=yes&amp;idcat=10&amp;lang=1&amp;&amp;idart=19&amp;idau=200" target="_blank">Antonino Ferro</a>, illustrieren, das von <a title="Werner Bohleber bei Klett-Cotta" href="http://www.klett-cotta.de/autoren_b.html?&amp;uid=906&amp;cHash=e8ff8a7ea9" target="_blank">Werner Bohleber</a>, <a title="Deutsche Psychoanalytische Vereinigung" href="http://www.dpv-psa.de/" target="_blank">DPV</a>-Analytiker und u.a. Herausgeber der Zeitschrift &#8220;<a title="psyche" href="http://www.psyche.de/" target="_blank">psyche</a>&#8220;, geschrieben wurde:</p>
<p>(Zitat) &#8220;Die klinische Theorie der Psychoanalyse hat sich in den letzten Jahrzehnten von einer ausschließlich intrapsychischen Sichtweise zu einem intersubjektiven Verständnis der analytischen Situation weiterentwickelt. In allen psychoanalytischen Schulen hat es eine Bewegung hin zu mehr interaktiven Konzepten gegeben. &#8220;Gegenübertragung&#8221;, &#8220;enactment&#8221; und &#8220;projektive Identifizierung&#8221; sind zu leitenden Begriffen in der Behandlungstheorie der Psychoanalyse geworden. Die persönliche Involvierung des Analytikers wird nicht mehr als ein Hindernis, sondern als notwendiger Bestandteil eines fruchtbaren analytischen Prozesses angesehen. Das ursprüngliche Subjekt-Objekt-Paradigma wurde durch die Beziehung von Selbst und Anderem oder durch eine Subjekt-Subjekt-Konzeption des analytischen Prozesses ersetzt. Eine solche Auffassung verändert auch die Position des Analytikers, der nicht mehr als unabhängiger Beobachter des analytischen Prozesses gelten konnte, der die Bedeutung des seelischen Materials dekodiert und wie ein Schiedsrichter zu entscheiden hat, was im Verhalten des Patienten verzerrende Übertragung und was der Realität angemessen ist. Vielmehr wird PSychoanalyxse heute als ein Dialog von Analytiker und Patient definiert, in dem beide Partner bestrebt sind, gemeinsam zu verstehen, wie das emotionale Erleben des Patienten organisiert ist. Sie tun dies, indem sie versuchen, die intersubjektiv konfigurierte Erfahrung zu klären.&#8221; (Zitat Ende) Aus: Ferro, Antonino: Im analytischen Raum. Psychosozial-Verlag, Gießen (2005): S.7</p>
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		<title>analytische Supervision in Wuppertal und Umgebung</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 13:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sönke Behnsen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Möglichkeiten der (psychoanalytischen) Supervision von Teams und Einzelpersonen.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich biete Supervision für Einzelpersonen und Teams im Sozial- und Gesundheitswesen an.</p>
<p>Dabei nutze ich vor allem das Verständnismodell der psychoanalytischen Supervision für die Entwicklung professioneller und  sozialer Gruppen. Die Wirkung unbewusster Prozesse in der Arbeitswelt  von Teams und Organisationen kann in der Supervision erkannt und  verstanden werden.  Die Kommunikation  im  Arbeitsfeld wie auch in der Supervisionsgruppe spielt dabei eine  zentrale Rolle. Wechselwirkungen von bewussten und unbewussten Haltungen  und Einstellungen, Denkweisen und Emotionen werden transparent.  Das Verständnis für die Wirksamkeit des Unbewussten ermöglicht einen  Zugang zu flexibleren Lösungen im Konflikt und öffnet neue Wege für die Entwicklung des  Teams, aber auch die berufliche Rolle des  einzelnen Mitarbeiters.</p>
<p>Meine <strong>Feldkompetenz</strong> habe ich erworben über meine langjährige Tätigkeit als Arzt in verschiedenen Arbeitsfeldern der Psychosomatik und Psychiatrie:</p>
<ul>
<li>Sozialpsychiatrie (incl. Angehörigenarbeit, Krisenintervention)</li>
<li>Suchtmedizin</li>
<li>Gerontopsychiatrie</li>
<li>ambulante und stationäre Psychotherapie</li>
<li>Gutachter in Betreuungsverfahren</li>
</ul>
<p>und der ärztlichen Versorgung sozial und gesundheitlich besonders belasteter Bevölkerungsgruppen im Rahmen des öffentlichen Gesundheitsdienstes:</p>
<ul>
<li>Drogenabhängige</li>
<li>Wohnungslose</li>
<li>Prostituierte</li>
<li>Jugendliche aus Familien mit sozialen Problemlagen</li>
<li>Menschen mit Migrationshintergrund.</li>
</ul>
<p>Meine <strong>Methodenkompetenz</strong> hat sich entwickelt im Laufe meiner Arbeit</p>
<ul>
<li>in Team- und Fall-Supervisionen (Drogen-, Wohnungslosen- und Jugendhilfe, Hilfe für chronisch psychisch Kranke),</li>
<li>in der Aus- und Weiterbildung sowie Leitung von Balint-Gruppen (universitäre Ausbildung von Medizinstudenten, Krankenpflegekräfte)</li>
<li>in meiner Referententätigkeit z.B. für die Akademie für Fortbildung in der Psychiatrie des LVR, Solingen, die Akademie für öffentliches Gesundheitswesen, Düsseldorf,</li>
<li>im Rahmen meiner laufenden Weiterbildung zum Gruppenanalytiker (DAGG)</li>
</ul>
<p>Für bestimmte Fragestellungen verwende ich Visualisierungstechniken (mindmaps, Organisationsgrafiken, Piktogramme u.a.).</p>
<p>Je nach Gruppengröße bzw. Wunsch des Auftraggebers arbeite ich in Ihrer Einrichtung oder aber auch in meinen Praxisräumen.</p>
<p>Bitte wenden Sie sich an mich bei Interesse per <a href="mailto:soenke@behnsen.com">Email</a>/Telefon: 0202/2838242.</p>
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		<title>tiefenpsychologische Psychotherapie</title>
		<link>http://dr.behnsen.com/tiefenpsychologische-psychotherapie/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 07:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sönke Behnsen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
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		<category><![CDATA[tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie]]></category>
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		<description><![CDATA[Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie gehört zu den psychodynamischen Behandlungsverfahren, die sich aus der Tradition der Psychoanalyse entwickelt haben. Diese Behandlung erfolgt in der Regel in einstündigen Gesprächen bei wöchentlichen Abständen. Zusammenhänge zwischen aktuellen Geschehnissen und der lebensgeschichtlichen Entwicklung lassen sich im Rahmen dieser Therapie zum Verständnis und zur Behandlung von seelischen und psychosomatischen Erkrankungen nutzen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie gehört zu den psychodynamischen Behandlungsverfahren, die sich aus der Tradition der Psychoanalyse entwickelt haben. Diese Behandlung erfolgt in der Regel in einstündigen Gesprächen bei wöchentlichen Abständen. Zusammenhänge zwischen aktuellen Geschehnissen und der lebensgeschichtlichen Entwicklung lassen sich im Rahmen dieser Therapie zum Verständnis und zur Behandlung von seelischen und psychosomatischen Erkrankungen nutzen. Dabei geht man davon aus, dass unbewusste, individuelle Erlebnis- und Konfliktlösungsmuster auf frühere Beziehungs- und Lebenserfahrungen gründen. Gelingt es, diese Muster im gemeinsamen Gespräch zu erkennen, ist das oft der Ausgangspunkt für einen Heilungsprozess.</p>
<p>Ob dieses Therapieverfahren zur Behandlung Ihrer Erkrankung geeignet ist, lässt sich in der Regel in Vorgesprächen klären. Es gehört zu den von gesetzlichen und privaten Krankenkassen anerkannten Therapieverfahren, bei denen eine Kostenübernahme möglich ist.</p>
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		<title>Kassenärztliche Psychotherapie</title>
		<link>http://dr.behnsen.com/informationen-zur-kassenaerztlichen-psychotherapie/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 09:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sönke Behnsen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Psychotherapeut]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier informiere ich Sie über die Möglichkeiten der Kostenübernahme für Psychotherapie in meiner Praxis durch ihre gesetzliche Krankenversicherung, sowie über das Antragsverfahren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gesetzlich Krankenversicherte haben die Möglichkeit, bei ihrer Krankenversicherung die Kostenübernahme für ärztliche und psychologische Psychotherapie zu beantragen.</p>
<p>Hierzu wurden die sogenannten Psychotherapie-Richtlinien entwickelt, die eine einheitliche und für alle Beteiligten nachvollziehbare Regelung beschreiben sollen, wie dabei zu verfahren ist. Da diese Richtlinien jedoch recht umfangreich geraten sind, ist es sinnvoll, sich die notwendigen Informationen von ihrem Psychotherapeuten erläutern zu lassen.</p>
<p>Zum Beispiel legen diese Richtlinien fest, dass nur tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie, analytische Psychotherapie sowie Verhaltenstherapie zur Kostenübernahme anerkannt sind. Diese Behandlungsverfahren wurden in ihrer Wirksamkeit überprüft und bieten ein günstiges Verhältnis zwischen Kosten und zu erwartendem Ergebnis (Effizienz).</p>
<p>Leider gibt es hier jedoch einen häufig wiederholten, deswegen auch so gravierenden Irrtum, was die Möglichkeit der Antragstellung betrifft. Patienten, die bereits in psychotherapeutischer Behandlung waren, erhalten mitunter die Auskunft, dass sie warten müssen, bis 2 Jahre verstrichen sind, bevor ein erneuter Antrag gestellt werden kann. Das ist FALSCH. Richtig ist vielmehr, dass ein erneuter Antrag innerhalb dieser Zeit seitens der Krankenkasse über ein sogenanntes Gutachterverfahren bearbeitet wird &#8211; was jedoch zum Beispiel bei einem Antrag auf 50stündige Therapie in jedem Fall gilt.</p>
<h2>Der Psychotherapie-Antrag im Gutachterverfahren</h2>
<p>Nach einigen probatorischen Sitzungen, in denen Sie und ihr Psychotherapeut sich einen Eindruck vom Hintergrund ihrer Beschwerden und einer möglichen Behandlungsform machen konnten, wird &#8211; im Falle einer Behandlungsvereinbarung &#8211; Ihr Psychotherapeut Ihnen ein Antragsformular vorlegen. Wenn Sie dieses unterschrieben haben, wird er es zusammen mit einem Bericht für den Gutachter an die Krankenversicherung weiterleiten. Diesen Bericht, der sich auf Grundlage der besprochenen Informationen aus den ersten Gesprächen zur Diagnose, zum Behandlungsverfahren und zu einzelnen inhaltlichen Fragestellungen äußern soll, bekommt &#8211; in anonymisierter Form &#8211; nur der Gutachter zu lesen. Das ist ein erfahrener Psychologischer Ärztlicher Psychotherapeut/Psychoanalytiker, der dann der Krankenversicherung eine Aussage darüber abgeben wird, ob aus seiner Sicht die Behandlung sinnvoll und Erfolg versprechend ist, und eine Empfehlung abgeben zur Kostenübernahme. Dieses Vorgehen stellt sicher, dass weder die Krankenversicherung persönliche Informationen über Ihr Gespräch mit dem Psychotherapeuten erhält, noch der Gutachter aus dem Bericht erkennen kann, um wen es sich dabei handelt.</p>
<p>Es dauert in der Regel dann einige Wochen, bis Ihre Krankenversicherung Sie über die Kostenübernahme (oder deren Ablehnung) informiert.</p>
<p>Bei welchen Erkrankungen eine Kostenübernahme möglich ist, welche Therapieverfahren dafür in Frage kommen, und wie lange eine Therapie dauern kann, sind weitere Regelungen, die sich in den Psychotherapie-Richtlinien finden.</p>
<p>Dabei gilt bei der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie, dass eine Kurzzeittherapie mit maximal 25 Behandlungsstunden, oder aber eine Langzeittherapie mit maximal 120 Stunden, beantragt und bewilligt werden kann. Beide Behandlungsverfahren werden mit in der Regel einer Wochenstunde durchgeführt, vorübergehend kann die Zahl der Stunden pro Woche auf maximal 2 Stunden erhöht werden, was jedoch die Gesamtzahl der Behandlungsstunden nicht erhöht. Eine Kurzzeitpsychotherapie dauert so in der Regel ein 3/4 Jahr, eine tiefenpsychologische Langzeittherapie von 1 1/2 Jahren bis zu drei Jahren.</p>
<p>Für eine analytische Psychotherapie stehen im ersten Antragsschritt 80-160 Stunden zur Verfügung, maximal übernimmt die Krankenkasse für bis zu 300 Stunden die Kosten. Da die Stundenfrequenz bei der analytischen Psychotherapie von 2-4h pro Woche reicht, umfasst die gesamte (von der Krankenversicherung finanzierte) Therapie somit einen Zeitraum von ca. einem Jahr bis ca. 3 1/2 Jahre &#8211; je nach Wochenstundenzahl.</p>
<p>Für beide Therapieformen gilt, dass die Dauer der Behandlung sowie die Zahl der Wochenstunden im Gespräch zwischen Ihnen als PatientIn und ihrem Psychotherapeuten individuell auf die Erfordernisse im Einzelfall abgestimmt wird, je nach Erkrankung, Zielsetzung der Behandlung und persönlichen/zeitlichen Möglichkeiten.</p>
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		<title>Psychoanalytische Teamsupervision</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 21:38:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sönke Behnsen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Supervision]]></category>
		<category><![CDATA[Teamsupervision]]></category>

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		<description><![CDATA[Teamsupervision ist ein Beratungsangebot für Gruppen im beruflichen Kontext. Sie versteht sich als Begleitung eines Entwicklungsprozesses von Teams, deren Zusammenarbeit durch berufliche Rollen , aber auch durch persönliche Haltungen und Einstellungen der beteiligten Mitarbeiter geprägt wird.
Psychoanalytische Supervision berücksichtigt dabei neben den offenen, bewussten und ausgesprochenen Fakten auch unbewusste, handlungsleitende Aspekte des Teamprozesses. Diese wirken sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Teamsupervision ist ein Beratungsangebot für Gruppen im beruflichen Kontext. Sie versteht sich als Begleitung eines Entwicklungsprozesses von Teams, deren Zusammenarbeit durch berufliche Rollen , aber auch durch persönliche Haltungen und Einstellungen der beteiligten Mitarbeiter geprägt wird.</p>
<p>Psychoanalytische Supervision berücksichtigt dabei neben den offenen, bewussten und ausgesprochenen Fakten auch unbewusste, handlungsleitende Aspekte des Teamprozesses. Diese wirken sich gerade in Belastungssituationen und Krisen aus, und erschweren die Umsetzung gemeinsamer Arbeitsaufträge, und beeinträchtigen die Effektivität der Teamarbeit sowie die Arbeitszufriedenheit der Beteiligten.</p>
<p>Auswirkungen unbewusster Phänomene sind zum Beispiel, wenn ein Team trotz klarer Arbeitsfeldbeschreibungen immer wieder in Konflikt mit anderen Gruppen der gleichen Organisation gerät. Oder aber, wenn ein Team trotz hoher Kompetenz der beteiligten Mitarbeiter nicht die zu erwartende Qualität seiner Arbeit erzielt.</p>
<p>Das besondere Problem unbewusster Gruppenphänomene besteht darin, dass sie zwar hoch wirksam sind, sich jedoch meistens einer gezielten, bewussten Problemdentifikation und -solation entziehen. Sie bilden besonders hartnäckige Hemmnisse in der Teamentwicklung, erschweren die Kommunikation der Teammitglieder untereinander, aber auch des Teams gegenüber der Organisation, und beeinträchtigen besonders nachhaltig das Arbeitsergebnis. Darüber hinaus tragen unbewusste Teamprozesse zu einem hohen Krankenstand der einzelnen Mitarbeiter und zu einer hohen Mitarbeiter-Fluktuation bei.</p>
<p>Die Aufmerksamkeit des psychoanalytischen Supervisors gilt demzufolge insbesondere den Auswirkungen der unbewussten Teamdynamik. Diese lässt sich in den Supervisionssitzungen vor allem anhand von Brüchen in der Kommunikation des Teams (z.B. Aussparung wichtiger Themen, Stimmungsveränderungen im Gesprächsverlauf, aber auch szenischen Informationen im Gruppengeschehen) identifizieren.<br />
Besondere Phänomene des Gruppenprozesses (z.B. inoffizielle Führungspositionen, unausgesprochene bzw. indirekt mitgeteilte Grundannahmen des Teams) geben wichtige Hinweise auf unbewusste Anteile von Teamkonflikten. Aber auch der Umgang mit &#8220;schwierigen Fällen&#8221; im Aufgabenfeld des Teams können zur Interpretation unbewusster Gruppendynamik genutzt werden.</p>
<p>Der Supervisor stellt seine Beobachtungen und Wahrnehmungen dem Team zur Verfügung, und initiiert damit einen Veränderungsprozess, durch den unbewusste Anteile der Teamarbeit gemeinsam erkannt und bearbeitet werden. Eine Lösung von arbeitsbezogenen Konflikten und Problemen gelingt auf diese Weise besonders nachhaltig, da nicht nur oberflächliche, offensichtliche Problemfelder, sondern auch deren unterschwellig wirksame Ursachen und Grundlagen einbezogen werden.</p>
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		<title>Informationen über mich und meine Praxis</title>
		<link>http://dr.behnsen.com/psychoanalyse-psychotherapie/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 18:26:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sönke Behnsen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie arbeite ich psychoanalytisch und psychotherapeutisch mit tiefenpsychologisch-fundierter  Ausrichtung. Seit 1998 bin ich zudem Lehrbeauftragter für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln.
Ich bin Angehöriger der Psychoanalytischen Arbeitsgemeinschaft Köln-Düsseldorf e.V. (psakd), der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung e.V. (DPV) sowie außerordentliches Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie arbeite ich psychoanalytisch und psychotherapeutisch mit tiefenpsychologisch-fundierter  Ausrichtung. <span id="more-31"></span>Seit 1998 bin ich zudem Lehrbeauftragter für <a title="Klinik für Psychosomatik" href="http://www.uni-koeln.de/med-fak/psysom/" target="_blank">Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Medizinischen Fakultät</a> der Universität zu Köln.<br />
Ich bin Angehöriger der Psychoanalytischen Arbeitsgemeinschaft Köln-Düsseldorf e.V. <a title="Psychoanalytische Arbeitsgemeinschaft Köln-Düsseldorf e.V." href="http://psa-kd.de" target="_blank">(psakd)</a>, der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung e.V. <a title="Deutsche Psychoanalytische Vereinigung" href="http://dpv-psa.de" target="_blank">(DPV)</a> sowie außerordentliches Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie e.V. <a title="DGPT" href="http://dgpt.de" target="_blank">(DGPT)</a>.</p>
<p>Sie finden meine Praxis in der Briller Str. 83 in Wuppertal-Elberfeld. Buslinien 649 und 601, Haltestelle &#8220;Fernmeldeamt&#8221;. Ausreichende Parkplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe. Leider ist die Praxis aufgrund der baulichen Voraussetzungen des Hauses nicht behindertengerecht.</p>
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		<title>Meine Sprechstunden</title>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 09:55:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sönke Behnsen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie erreichen mich persönlich in meiner Praxis nach Terminabsprache, in der Regel in der Zeit von Mo.-Fr. 8:00-11:30 Uhr und 15:00-20:00 Uhr.
Als Behandlungsverfahren im Rahmen meiner kassenärztlichen Tätigkeit biete ich an:
tiefenpsychologische sowie analytische Psychotherapie für Erwachsene

In meinen privatärztlichen Sprechstunden darüber hinaus:
Psychoanalyse
Paar- und Familiengespräche
Beratung und Supervision von Teams und Einzelpersonen

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie erreichen mich persönlich in meiner Praxis nach Terminabsprache, in der Regel in der Zeit von Mo.-Fr. 8:00-11:30 Uhr und 15:00-20:00 Uhr.<br />
Als Behandlungsverfahren im Rahmen meiner kassenärztlichen Tätigkeit biete ich an:</p>
<p><em>tiefenpsychologische sowie analytische Psychotherapie für Erwachsene<br />
</em></p>
<p>In meinen privatärztlichen Sprechstunden darüber hinaus:</p>
<p><em>Psychoanalyse<br />
Paar- und Familiengespräche<br />
Beratung und Supervision von Teams und Einzelpersonen<br />
</em></p>
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		<title>Depression</title>
		<link>http://dr.behnsen.com/depression/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 21:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sönke Behnsen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Depressionen gehören zu den häufigsten Erkrankungen in westlichen Industrieländern. Sie ist die am häufigsten auftretende psychische Erkrankung. Nach Schätzungen des Bundesgesundheitsministeriums leiden ca. 4 Millionen Deutsche an einer Depression, bei ca. 10 Millionen ist bis zum 65. Lebensjahr wenigstens einmal eine Depression aufgetreten.
Krankheitszeichen (Symptomatik)
Die Depression ist gekennzeichnet durch das Zusammentreffen verschiedener Krankheitszeichen, die in unterschiedlicher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Depressionen gehören zu den häufigsten Erkrankungen in westlichen Industrieländern. Sie ist die am häufigsten auftretende psychische Erkrankung. Nach Schätzungen des Bundesgesundheitsministeriums leiden ca. 4 Millionen Deutsche an einer Depression, bei ca. 10 Millionen ist bis zum 65. Lebensjahr wenigstens einmal eine Depression aufgetreten.</p>
<h2>Krankheitszeichen (Symptomatik)</h2>
<p>Die Depression ist gekennzeichnet durch das Zusammentreffen verschiedener Krankheitszeichen, die in unterschiedlicher Ausprägung auftreten können. Hierzu zählen</p>
<ul>
<li>eine gedrückte Stimmungslage,</li>
<li>die verminderte Fähigkeit, Freude und Interesse zu empfinden,</li>
<li>sowie eine erhöhte Ermüdbarkeit.</li>
</ul>
<p>Je nach dem Ausprägungsgrad zeigen sich zudem Gefühle der Hilf- und Hoffnungslosigkeit, Schlafstörungen, eine Störung des seelischen und körperlichen Antriebs, häufig bei gleichzeitiger innerer Unruhe, Konzentrationsstörungen,  sowie eine Neigung zu Selbstentwertung, Schuldgefühlen und Minderwertigkeitsgefühlen, sowie Angst. Ein fortwährendes Gedankenkreisen wird oft als quälend empfunden, zumal, wenn es ein morgendliches Früherwachen begleitet.</p>
<p>Auch <strong>körperliche Beschwerden</strong> können einen Hinweis auf depressive Störungen geben. Menschen, die unter einer Depression leiden, beklagen &#8211; oft über längere Zeit bestehende &#8211; Schmerzen, Appetitstörungen, sexuelle Funktionsstörungen, oder aber diffuse Gefühle bleierner Schwere.</p>
<p>Gemeinsam ist den Symptomen der depressiven Erkrankung, dass sie die Möglichkeiten der Alltagsbewältigung in unterschiedlichem Ausmaß beeinträchtigen können. Das kann von einem Gefühl stärkerer Belastung durch ansonsten problemlos zu bewältigende Aufgaben, bis hin zur völligen Überforderung oder dem Versagen in einfachsten Aktivitäten des alltäglichen Lebens reichen.</p>
<h2>Formen und Ursachen</h2>
<p>Man unterscheidet zwischen verschiedenen Formen der Depression. So können depressive Störungen z.B.</p>
<ul>
<li>auf eine seelische, soziale (z.B. am Arbeitsplatz) oder körperliche Belastung begrenzt sein (reaktive Depression),</li>
<li>einer längerdauernden Beeinträchtigung der Verarbeitung o.g. Belastungen folgen (sog. depressive Anpassungsstörung)</li>
<li>einen Hinweis auf seelische Konflikte geben, die einen lebensgeschichtlichen Zusammenhang haben (neurotische Depression),</li>
<li>als Teil einer besonderen Persönlichkeitsentwicklung zu verstehen sein (depressive Persönlichkeitsstörung)</li>
<li>oder keine erkennbare Ursache, jedoch einen besonders schweren Verlauf aufweisen (endogene Depression).</li>
<li>Körperliche oder seelische Traumatisierungen können ebenfalls eine Ursache für depressive Erkrankungen bilden.</li>
</ul>
<p>Wissenschaftliche Untersuchungen verweisen auf eine genetische Disposition bei bestimmten Formen der Depression. Aber auch bestimmte körperliche Erkrankungen, wie auch Medikamente und Suchtmittel, können depressive Störungen hervorrufen (organische Depression, pharmakogene Depression, stoffgebundene Depression).</p>
<h2>Diagnostik</h2>
<p>Aufgrund der Vielfalt der mit einer Depression einhergehenden Beschwerden, der damit einher gehenden Beeinträchtigungen, aber auch der unterschiedlichen, möglichen Ursachen einer Depression, erfolgt die Diagnose durch den Hausarzt, häufiger noch durch einen Facharzt für Psychiatrie oder Psychosomatische/Psychotherapeutische Medizin. Hier erhalten Sie auch wichtige Hinweise auf mögliche Behandlungsformen, die bei der Bewältigung bzw. Heilung einer Depression helfen können.</p>
<h2>Behandlungsmöglichkeiten</h2>
<p>Oft werden zur Behandlung depressiver Störungen verschiedene Ansätze kombiniert. Medikamentöse und psychotherapeutische Behandlungen werden einzeln oder in Kombination miteinander eingesetzt. Welche Behandlungsform geeignet ist, entscheidet sich anhand der jeweiligen Form der Erkrankung, des Krankheitsverlaufs, aber auch des Schweregrades der Krankheitssymptome.</p>
<h2>Psychotherapeutische Behandlung</h2>
<p>Die tiefenpsychologisch fundierte sowie die analytische Psychotherapie werden erfolgreich eingesetzt bei Depressionen, bei denen lebensgeschichtliche Entwicklungen sowie seelische Konflikte eine bedeutsame Rolle spielen. Verhaltenstherapeutische Behandlungsansätze können wirksame Hilfen für die Bewältigung einer depressiven Störung bieten, wenn das Verständnis seelischer Hintergründe, die zur Erkrankung geführt haben oder diese aufrechterhalten, in den Hintergrund tritt.</p>
<p><strong>Eine kompetente Beratung, die alle genannten Umstände berücksichtigt, ist jedoch in jedem Fall ratsam, so dass die für den Einzelfall geeignete Auswahl einer Therapieform erfolgen kann. Hierfür bilden psychotherapeutische Erstgespräche eine wichtige Grundlage.</strong></p>
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