Psychosomatische Störungen

Körperliche Beschwerden, die durch das Zusammenwirken seelischer (psycho-) und organischer (soma-) Faktoren gekennzeichnet sind, werden als psychosomatische Beschwerden bezeichnet. Dieser Sammelbegriff vereint die unterschiedlichsten Störungen des Gleichgewichts zwischen Leib und Seele, deren Wechselbeziehungen nicht nur die Medizin schon seit vielen Jahrhunderten beschäftigt. Während die westlich geprägte Heilkunde über lange Zeit von einer strengen Zweiteilung (Dichotomie) des menschlichen Seins in Psyche und Soma geprägt wurde, basiert die Heilkunde anderer Kulturen (z.B. die fernöstliche Medizin) auf einer sehr viel engeren Wechselbeziehung beider Bereiche. Die noch relativ junge, psychosomatische Medizin hat die traditionelle Zweiteilung aufgegeben und berücksichtigt neben psychischen und somatischen Faktoren auch soziale Aspekte, die zum tieferen Verständnis vieler körperlicher Beschwerden beitragen. Dies hat auch für ihre Behandlung weit reichende Konsequenzen, und wird dem Menschen in seiner bio-psycho-sozialen Wirklichkeit gerecht.

Psychosomatische Störungen – allgemeine Informationen

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